Jugendfeuerwehr


Mit 12 Jahren kann man der Feuerwehr beitreten. Die ersten Ausbildungsschritte erfolgen dieser Altersstufe angemessen: Man lernt die wichtigsten Geräte kennen und übt damit - natürlich der körperlichen Leistungsfähigkeit angemessen.

Beim alljährlichen Wissenstest im Oktober können bereits die 12-jährigen zeigen, dass sie eine ganze Menge über die Arbeit bei der Feuerwehr wissen. Seit einigen Jahren findet diese Prüfung im Mettener Gerätehaus für den gesamten Inspektionsbezirk II (nördliche Donauseite) statt.

 

Mit 14 Jahren legt man die Jugendleistungsprüfung ab, bei der die Handhabung der Geräte, grundlegende Handgriffe des Einsatzes, die üblichen Knoten und die Beantwortung eines Fragebogens verlangt werden. Die weitere feuerwehrtechnische Ausbildung umfasst anschließend die modulare Trupp-Ausbildung. Mit 16 Jahren kann man auch das erste Mal zur Leistungsprüfung Löschen antreten: In vorgegebener Zeit muss ein kompletter Löscheinsatz mit drei C-Rohren und Wasserentnahme aus einem Hydranten aufgebaut werden. Damit zeigt die Gruppe, dass sie mit den Geräten sachgerecht umgehen kann.

 

Eifriger Übungsbesuch, Leistungsprüfung und Truppmannlehrgang - sind diese Voraussetzungen gegeben und ist das 17. Lebensjahr vollendet, dann darf er oder sie nach feuerwehrinterner Regelung einen Meldeempfänger (Piepser) bekommen und bei Einsätzen mitfahren - aber nur außerhalb des Gefahrenbereichs und unter Anleitung eines erfahrenen Feuerwehrlers. Den Abschluss der Jugendausbildung bilden - wie gesagt - der Truppführerlehrgang sowie die Ablegung des Leistungsabzeichens Technische Hilfeleistung. Hier wird ein Verkehrsunfall mit Absicherung der Unfallstelle, Aufbau der Beleuchtung und Einsatz von Rettungsspreizer und -schere angenommen. Innerhalb der vorgegeben Zeit muss alles nahezu fehlerlos funktionieren. Zusätzlich muss jeder noch zwei Geräte im Fahrzeug zeigen entsprechend einer Auslosung.

 

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